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Schon probiert? Beef Jerky – Der Imbiss für Helden

Gewachste Äpfel, hochglanzverpackte Industrienahrungsmittel, durchleuchtetes Fleisch und Gemüse – Na, habe ich Ihnen Appetit gemacht? Zwar bin ich niemand von der Sorte der ständig “Früher war alles besser” vor sich hin murmelt. Aber tatsächlich, das eine oder andere Ursprüngliche sollte nicht vergessen werden. Vor allem dann nicht, wenn es sich um etwas so leckeres wie Beef Jerky handelt. Hier haben wir zwei Rezepte, die der Autor selbst ausprobiert und für gut befunden hat.

Aber zuerst: Was ist Beef Jerky eigentlich?

Wir sprechen hier von mariniertem und über einen längeren Zeitraum getrocknetem Fleisch, am besten Rind (englisch: beef), das in dünnen Streifen als Imbiss und Proviant dient. Seinen Ursprung hat es bei den nordamerikanischen Indianern, die Pemmikan aus getrocknetem Büffelfleisch herstellten. Der Begriff Jerky leitet sich von dem Wort Ch’arki (Quechua: Getrocknetes, gesalzenes Fleisch) ab.

Die Herstellung ist denkbar einfach und erfordert wenige Zutaten. Das Fleisch wird in Streifen geschnitten, einen Tag lang mariniert und anschliessend im heimischen Ofen für mehrere Stunden bei einer bestimmten Temperatur gedörrt. Das fertige Produkt enthält etwa ungefähr 50 % Eiweiß, 2 bis 7 % Fett und 2 bis 25 % Kohlenhydrate.

Beef Jerky eignet sich heutzutage als Snack in fast jeder Situation: Beim Hiking, Sport, im Büro, als Imbiss für unterwegs… Es kann einfach verpackt werden und findet in jeder Tasche Platz. Da es bei uns recht teuer ist, lohnt sich die eigene Herstellung auf jeden Fall. Untenstehend habe ich zwei Varianten aufgelistet, die uns allen selbst gut geschmeckt haben.

Beef Jerky - Geräuchert

Beef Jerky Variante 1

Dieses Rezept stammt vom YouTube Kanal von Esslust. Auf dem gleichnamigen Blog gibt es einen Haufen weiterer Rezepte die man sich anschauen sollte. (Stichwort “Cheeseburger Kuchen”).

Zutaten:

  • 250-300 g Rouladenfleisch
  • 1 gehäufter TL Salz
  • 6 Pfefferkörner
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • ca. 80 ml Worcester-Sauce
  • ca. 80 ml Soja-Sauce, vorzugsweise mildwürzig
  • 2 kleine oder 1 große Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen

Alles zur Zubereitung und weitere Tipps findet man in diesem Video.

 

Beef Jerky Variante 2

Auf der Seite Grillinstructor habe ich eine weitere Version entdeckt, die mich begeistert hat.

Zutaten:

  • 2 Kilogramm Fleisch
  • 500 ml Soja Sauce
  • 300 ml Worcestershire Sauce
  • 200 ml Triyaki Marinade
  • 3 TL granulierten Knoblauch
  • 3 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Natron Hydrogencarbonat (Speise-Soda, Speisenatron)
  • 1 EL Rauchsalz

Auch hier findet man eine genaue Anleitung auf der Webseite, die noch dazu ein wahrer Quell des Wissens für jeden BBQ-Begeisterten ist!

Ich muss gestehen dass ich süchtig nach Beef Jerky geworden bin und jetzt auf die Fertigstellung meiner ersten eigenen Dörr- und Räucherkammer warte, um dann richtig durchzustarten.

Thilo Heffen

Thilo Heffen ist der Gründer von EXIMUM. Er schreibt über Dinge die er liebt und Dinge die er interessant findet. Manchmal schreibt er auch über Themen die er nur mag.