Es gibt viele verschiedene Beleuchtungskonzepte auf dem Markt. Und alle funktionieren. Wem es aber nicht nur einfach um Licht geht, der sollte sich Nanoleaf Aurora anschauen. Diese dreieckigen, modularen Lampen können an Wand oder Decke in jede Form gesteckt werden und versprechen eine Menge Spaß.

Vorausschickend muss man sagen dass Nanoleaf Aurora kein Ersatz für die herkömmliche Innenbeleuchtung ist. Das will es aber auch gar nicht sein. Vielmehr geht es um die Schaffung verschiedener Ambiente und Stimmungen, um das Wohnerlebnis noch schöner zu gestalten.

Wie es im beginnenden 21. Jahrhundert nicht anders sein kann, kommt Nanoleaf Aurora mit WLAN und Amazon Alexa, Apple HomeKit bzw. Google Home Integration. Was diese modulare Beleuchtung aber von der Konkurrenz wie Hue oder LiFX abhebt ist eindeutig der Coolness-Faktor: Sie hauen nicht eine weitere Birne in die Fassung Ihrer Wohnzimmerlampe, Sie dekorieren mit den Panels Ihre Räumlichkeiten und geben ihnen einen neuen Look.

Das Starterkit kommt mit neun Panels oder Modulen, die innerhalb von Sekunden in beliebige Formen zusammengesteckt werden können. Der Clou: Die finale Form wird automatisch von der App erkannt und kann gespeichert werden. Jetzt kann man eine der Voreinstellungen nutzen oder selbst einzelnen Panels verschiedene Farben und Helligkeiten zuordnen. Es lassen sich auch Animationen abfahren, bei denen Geschwindigkeit, Farben und Helligkeit frei bestimmt werden können.

Untenstehendes Video gibt einen guten Eindruck über die Nanoleaf Aurora Möglichkeiten.

Mittlerweile ist Nanoleaf noch einen Schritt weiter gegangen: Sprachsteuerung und die Einführung des Rhythm-Moduls, das -einfach eingesteckt- Ihre Musik in Licht übersetzt, haben Aurora auf die nächste Stufe gehoben. Bei mobilegeeks.de findet sich übrigens ein ausführlicher Testbericht mit den Vor- und Nachteilen von Nanoleaf Aurora.

Kritiker werden fragen, ob man so etwas wie Nanoleaf Aurora überhaupt braucht. Aber darum geht es nicht. Menschen haben sich schon lange schöne Dinge an die Wände ihrer Häuser gehängt um sich wohler zu fühlen – Warum also nicht ein Beleuchtungssystem, das noch dazu so hübsch anzusehen ist?

Bezogen werden kann das Starterkit unter anderem über Amazon.

Eine andere sehr innovative Idee für das Haus sind die SolarGaps, die den nötigen Strom für das Aurora-System liefern können.

Bildnachweis: Nanoleaf

Thilo Heffen

Thilo Heffen wurde 1970 geboren und ist immer noch nicht tot. Sein Berufsleben besteht zum großen Teil aus Titeln mit dem Präfix "Ex-", wie zum Beispiel Ex-Soldat, Ex-Netzwerkingenieur, Ex-Filmemacher, Ex-Operations Manager oder Ex-Niederlassungsleiter. Wird er gerade nicht von Frau, Kindern oder Hund in Beschlag genommen, versucht er auf EXIMUM Beiträge so interessant zu schreiben, dass sie auch von anderen gerne gelesen werden.