AirBuddy: Innovation unter Wasser

Wie lange können Sie die Luft anhalten? 20 Sekunden? 1 Minute? 5 Minuten? OK, letzteres kommt wohl nur für Apnoetaucher in Frage. Der durchschnittliche Mensch kann etwa ein bis zwei Minuten lang die Luft anhalten. Viele brechen jedoch schon nach 30 Sekunden ab und atmen wieder ein. Wer also bislang die Unterwasserwelt erforschen wollte, der hatte nur zwei Möglichkeiten: Den Tauchschein machen und mit Equipment tauchen oder schnorcheln. Bis jetzt. Auftritt AirBuddy!

Das AirBuddy-System des gleichnamigen australischen Start-Ups springt in die Lücke zwischen Schnorcheln und dem Tauchen mit Flaschen. Ein tragbarer Kompressor, der an einer Boje befestigt auf der Wasseroberfläche schwimmt, ermöglicht es dem Taucher bis zu 45 Minuten auf eine Maximaltiefe von 12 Metern zu gehen. Entwickelt wurde diese Idee von Jan Kadlec, einem tauchbegeisterten Ingenieur und Business Manager.

Sein Ziel ist es, mit dem AirBuddy einer breiteren Öffentlichkeit die Faszination des Tauchens näher zu bringen. Da das sperrige Equipment entfällt, bewegt man sich an Land und unter Wasser viel freier und kann so erste maritime Schritte unternehmen.

AirBuddy besteht aus drei Hauptkomponenten: Einem akkubetriebenen Kompressor, einem Atemschlauch sowie einem Mundstück (Regulator). Der Kompressor schickt die die Luft durch den Schlauch hinunter zum Taucher. Das System besitzt nicht weniger als sechs patentierte Verbesserungen, die es kleiner und leichter machen als herkömmliche Kompressoren dieser Art. Voll aufgeladen ist der 12V Akku an einer normalen Steckdose innerhalb von 3,5 Stunden.

Zudem passt es ins Handgepäck und kann ohne Probleme zum Urlaubsort mitgenommen werden. Dort entfällt auch das Suchen nach einem Verleiher und das Buchen einer Tauchausrüstung.

Natürlich sollte man im Idealfall schon Taucherfahrung besitzen und sich mit den Gegebenheiten, Regeln und Sicherheitsaspekten des Tauchens auskennen. Auch sollte die empfohlene Tiefe nicht unterschritten werden.

Wenn Sie die Entwickler unterstützen wollen gelangen Sie hier zur AirBuddy Kickstarter-Kampagne.

Bildnachweis: AirBuddy

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