Heldbergs - Richtig gutes Zeug

Egal, welche Politik die USA gerade verfolgt: Das Land ist und bleibt wunderschön! Denn selbst wer jahrelang immer wieder in die USA reist, entdeckt jedes Mal etwas Neues: Dieses Land ist einfach viel zu groß für ein Menschenleben! Zwischen Pazifik- und Atlantikküste spielt sich das pure Leben ab, und mit diesem Artikel bleibe ich ihm dicht auf den Fersen, um auch Euch den Weg ins Abenteuer zu weisen. Lass dich überraschen – und inspirieren!

San José – Perle an der Westküste

Klar, wer an Amerikas Westküste denkt, dem fallen zuerst Los Angeles und San Francisco ein: Die beiden Mega-Städte sind enorm prominent, allein schon durch die Einwirkung der Filmindustrie. San José, die lebendige Multi-Kulti-Stadt an der San Francisco Bay, steht stets im Schatten dieser beiden Traum-Metropolen, ohne dass sie wirklich dorthin gehört. Es handelt sich tatsächlich um die drittgrößte City Kaliforniens mit unglaublichen 300 Sonnentagen im Jahr und zahlreichen herrlichen Parks. Ganz nebenbei haben sich einige weltbekannte Internet-Konzerne wie Apple und Google hier angesiedelt, denn dieser Ort stellt das Zentrum des berühmten Silicon Valleys dar. In der Nähe liegen die Santa Cruz Mountains mit ihren grandiosen Weinen und der weltberühmte Yosemite National Park. Klingt das nun einladend genug?

Atlantic City: Schmuckstück an der Ostküste

Förmlich am anderen Ende der USA liegt Atlantic City: Die Stadt an der Atlantikküste trat durch die TV-Serie „Boardwalk Empire“ zurück ins strahlende Rampenlicht. Doch für die Menschen im nahen und weiten Umland war diese wunderbare Metropole nie ganz weg von der Bühne, denn sie dient ihnen als ebenso sonniger wie erlebnisreicher Badeort. Die meisten Menschen verbinden Atlantic City vor allem mit den zahllosen Casinos, die nur so auf Touristenbesuch warten. Zahlreiche spannende Geschichten ranken sich rund um die Stadt, zum Beispiel die wahre Story rund um Don Johnson, der die ortsansässigen Spielbanken um wahnsinnige 15 Millionen Dollar erleichterte. Wer mag, macht sich auf den Weg, um in Atlantic City sein eigenes Schnäppchen zu schlagen.

Albuquerque: Wüstenstadt mit Pueblo-Stil

Schon mal was von Albuquerque gehört? Wer die Fernsehserie „Breaking Bad“ gesehen hat, dem klingelt es nun sicher in den Ohren. Alle anderen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die größte Stadt des Bundesstaates New Mexiko gar nicht kennen – leider. In der Old Town sind noch zahlreiche schöne historische Gebäude erhalten, der sogenannte Pueblo-Stil prägt insgesamt die Fassaden der Stadt. Er erinnert an die Dörfer der Pueblo-Indianer und setzt sich auch auf dem Campus der Universität von New Mexiko fort. Kinogänger werden sich garantiert ins Fäustchen lachen, eines der letzten Pueblo-Deco-Theater besuchen zu können. Die besagte Perle stammt aus dem Jahr 1927 und bringt jede Menge altertümliches Flair mit sich. Natürlich kannst Du in Albuquerque auch nach Herzenslust auf den Spuren von Walter White und Gus Frings wandeln – aber bitte die Finger von krummen Dingern lassen!

Colorado Springs: Western Style und Natur

Auch Colorado Springs punktet mit einem ganz speziellen Charme, den es live und in Farbe zu erleben gilt! Hier gibt es noch echte Kleinstadtidylle, obwohl der Ort inzwischen zu einer veritablen Stadt angewachsen ist. Rundherum erstreckt sich eine fantastische Landschaft mit dem 4.300 Meter hohen Pikes Peak. Auf den Berg hinauf führt die höchste Zahnradbahn der Welt. Doch vielleicht entscheidest Du dich eher dafür, die historische Eisenbahn zu nutzen und damit durch eine Gegend zu fahren, die eher einem coolen Western als dem wirklichen Leben zu entstammen scheint. Die Stadt setzt sich seit Jahren konsequent für den Naturschutz und für nachhaltigen Tourismus ein, das merkt der einsame Wanderer ebenso schnell wie der abenteuerlustige Rafting-Fan.

Philadelphia: die Wiege der USA

Philadelphia kann sich ebenfalls absolut sehenlassen, die Stadt gilt aufgrund ihres hohen Alters als die eigentliche Wiege der USA. In der Innenstadt reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die nächste, darum wundert es kaum, dass die UNESCO sie kürzlich zum Welterbe deklarierte. Ein geführter Stadtrundgang lohnt sich allemal, um bloß nichts Wichtiges zu übersehen! Jedes Viertel sieht anders aus, dazwischen liegen immer wieder wunderschöne Parks mit üppigem Grün und einladenden Bänken. Rocky-Fans geben sich gewiss die Ehre, einmal im Leben die Stufen vor dem Philadelphia Museum hinauf zu sprinten, wie es ihr Idol einst tat! Die weithin sichtbare Sylvester-Stallone-Statue zeigt deutlich an, wo es losgeht.

Insgesamt hat sich diese Stadt eine frische Herzlichkeit bewahrt, die schlichtweg Spaß macht und für einen gelungenen Aufenthalt sorgt.

Sheridan: die Cowboy-City

Sheridan ist nicht besonders groß, dafür aber umso schrulliger: Das 16.000-Einwohner-Städtchen liegt in Wyoming und präsentiert sich als wahre Westernstadt. Es hat sich zwischen Black Hills und Yellowstone angesiedelt und entfaltet dort eine kaum zu widerstehende Anziehungskraft. Rundherum scharren sich die sogenannten „Guest Ranches“ mit ihren wilden Rodeo-Shows und urtümlichen Gästezimmern. Im Juli startet jedes Jahr das Sheridan WYO Rodeo, das als echter Klassiker gilt. Wer über die Main Street schlendert, der findet in den Auslagen der Geschäfte hauptsächlich Sättel, Cowboyhüte, Lassos und ähnliche Wester-Utensilien. Daneben laden passend dekorierte Lokale dazu ein, sich einen zünftigen Whisky zu bestellen. Cheers!

Scheint es Dir auch so, als würden diese Städte geradezu auf Dich warten? Dann nichts wie ab ins Flugzeug und: Welcome to the USA!

Über den Autor

Christian Allner

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch und Boulderer.

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