Heldbergs - Richtig gutes Zeug

“….der Kungsleden ist doch nur eine ausgelatschte Wanderautobahn, wo nix passiert – ich geh in den Sarek. Da findet man als Mann noch seinen Platz!“. Ich muss schmunzelnd an diese leicht hingesagten Worte eines Kumpels denken, als ich im Ammerfjäll bei 10 m Sicht und kreuz und quer laufenden Quadspuren innehalte und mich nach den nächsten roten Kreuzen in der Einöde des Fjälls umsehe. Wenn der mal wüsste…..Der Nebel ist so dicht wie Eintopf.…ein Teller davon als heiße Erbsensuppe wäre nun ein Traum! Es muss nicht der Sarek als sog. letzte Wildnis sein….abseits aller Wege kann Mann sich hier noch „selbst erfahren“. Nass, müde, fluchend, einfaches Essen….eben alles, was „echte“ Männer so richtig fröhlich macht.

Ein paar Tage später, mit einem Kaffee, schreibend in der STF-Station Saltoluokta am warmen Ofen sitzend und Sonnenschein pur, genieße ich grinsend noch mal nach.

Trekkingfreiheit

Ich habe meine Fjälltrekkingtage beim besten Wetter seit Jahren erlebt und durfte ein ganz besonderes Fjällstück im Ammarfjäll neu erlaufen. Die mir hier geschenkte Freiheit, Laufen, Zelten und einfach sein zu dürfen, empfinde ich auch im 4. Jahrzehnt noch immer als eines der größten Lebensgeschenke. Die Seele kommt zur Ruhe, der Alltag bleibt zurück und wer dann im Smartphone mal satten Empfang hat und sich die Kommentare auf Facebook oder die ach so wichtigen Tagesnachrichten betrachtet…der wendet sich ganz schnell wieder seinem Kocher zu: Denn ganz sicher kann man hier oben alles brauchen, nicht jedoch angebrannten Kartoffelstampf! Sollen FB und Co. einfach mal warten…..die nahebei friedlich ziehenden Rentiere zeigen es ganz deutlich: Wer sich in die Einöde auf den Weg macht und auf Wetter, Einsamkeit und Anstrengung einlässt, belohnt sich selbst sehr reich.

Bild: Christoph Maretzek

Oft nur 2-10 km vom Wanderweg entfernt…jedoch ganz und gar für sich alleine im ganz persönlichen Minisarek, den ganz zu Erkunden auch eine sehr lange Lebenszeit ganz sicher nicht ausreichen wird.

Im Ammerfjäll habe ich in den vergangen Tagen die Prüfungstour für den WildernessGuidekurs 2019 ausgekundschaftet. Der Ausbildungskurs „WildernessGuide“ orientiert sich auf dieser Tour an den fordernden Besonderheiten des Fjälltrekkings. Nicht umsonst bildet auch der schwedische Fjällsicherheitsrat seine Guides genau für dieses sehr anspruchsvolle Gelände aus. Die „geringen“ Höhen um die 700-1000 m Höhe täuschen leicht darüber hinweg, dass insbesondere Solotrekking hier einiges verlangt und erklärt, warum der Rat mit Blick auf die steigenden Zahlen unerfahrener Läufer zunehmend rät, auf den Wegen zu verbleiben.

Wer Zeit und Ausdauer mitbringt, hat besondere Trekkingtage vor sich.

Nordisches Gebirge

Fjäll als eine sehr karge, windige und offene Gebirgslandschaft wartet gerne mit 2 Hauptzuständen auf: Wolkenlos oder wolkenverhangen, wo dann auf meiste weite Sicht und mit wenig Kartenarbeit leicht navigiert werden kann. Oder eben Suppe, bzw. im Winter das sog. „White Out“ vom Feinsten, wo nicht der kleinste Bodenunterschied oder Entfernungen mehr geschätzt werden können.

Bild: Christoph Maretzek

Bei schlechter Sicht oder im Notfall zeigt sich dann sofort, ob die ältere 1:100.000 oder die neuere 1:50.000er Karte und Kompass ebenso gut beherrscht werden, wie die Ausrüstung, (Not)Biwakbau und Umgang mit Wetter, Kleidung und Routenplanung. Anders als oft gesagt, zählt auch der vielbegangene, legendäre und für Einsteiger anspruchsvolle Kundgsleden dazu. Die oft in vielen deutschen Beschreibungen anzutreffende Überheblichkeit (Wanderautobahn, easy…) ist nicht angebracht. Das belegt schon ein Blick in die Karte deutlich genug. Er läuft über Hunderte meist einsame oder zumindest recht stille Kilometer über Kahlfjäll, bzw. mit dichtem Birkenwald oder Geröllfeldern bedecktes Fjäll. Oft unterbrochen von rudernd zu querenden Seen mit eigenen Winden, Flüssen oder Bächen. Nur hier und dort Hütten und Nottelefone in Tagesmarschabständen. Gute Ausrüstung ist hier wichtig, aber nicht alles. Wie die Alaskaner sagen: It is not the gear – it is the man himself!

Wohl dem, der mit tiefen Wolken, Nebel und weiten Strecken gut auskommt. Im Zelt und stets auf Achse sind z.B. Nebel, Dauerregen ein Vergnügen der besonderen Art…. Da gerät auch jedes Gelände abseits des Weges zum ganz persönlichen Abenteuer und es heißt oft „vorne halt“ und Karte und Kompass, GPS raus, Position bestimmen. So geht es mir heute auch…den Weg habe ich am Treffpunkt mehrerer Spuren innerhalb weniger Meter verloren. Kein Baum, kein Strauch, einfach nur gewelltes, hügeliges Fjäll im dicken Nebel ringsum. Es ist bitterkalt, die kurzen Hosen und T-Shirt, die mir das Laufen bislang angenehm werden ließen, sind nun doch zu kurz. Also fleißig warmlaufen.

Bild: Christoph Maretzek

Ich konzentriere mich im Nebel und stelle mir die Frage „wo lang“ nun laut  und denke kurz nach. Wo habe ich die roten Kreuze zuletzt gesehen? Rechts von mir! Soll ich nun dem schmaler werden Steig folgen, den ich zwischenzeitlich aufgenommen habe? Er umgeht wohl den See vor mir und stößt 3 km weiter wieder auf den Hauptweg. Ich entscheide mich schnell…hier lang gewiss nicht! Auf dem Pfad ist keine Spur zu erkennen und er hat bereits Moos im losen Sand angesetzt, am Rand wächst langhalmiges Gras hinein. Hier ist schon lange niemand mehr gelaufen! Gut 15 m vor mir verschwindet er tatsächlich unter einem dichten Birkenvorhang ….einfach so. Vor mir bellt plötzlich ein Hund in der Senke und ganz kurz reißt es auf…für 2 Sekunden sehe ich, zufällig grade in die richtige Richtung schauend, den vermuteten See und ein altes Hüttendach. Meine Positionsbestimmung hat genau gepasst, Gelände und Richtung stimmen. Es ist die einzige Hütte im Umkreis von gut 15 km, die des Samen Oswald, der heute mit seinen Gästen also auch zu Pferd unterwegs ist…wobei heute 2 km Entfernung auch auf dem Mond sein könnten. Trotz fast 40 Jahren Trekking hier oben atme ich auf.

Bild: Christoph Maretzek

Der Nebel schließt sich wieder und ich beginne den Rückweg….im Geiste gehe ich durch, wo ich den an sich breiten Pfad, auf den ich nach meinen zuvor 4 Tage weglos gelaufenen Tour wieder gestoßen bin, verloren haben könnte. Bei der Quadspur geht es mir durch den Sinn… Mit Kurs West gehe ich dann solange, bis mein Gefühl mir sagt, dass ich den Weg längst hätte treffen müssen. Erneut das GPS befragt: eine der Spuren, die ich überlaufen habe, muss es gewesen sein. Dann fällt mir ein, dass überall im Fjäll niegelnagelneue Wegekreuze auf starken Holzpfählen gelagert sind… Wahrscheinlich bin ich im noch dichter werdenden Nebel genau durch die Lücke der abgebauten alten Kreuze gelaufen. Also erneut zurück zum letzten gespeicherten Ort und neu angesetzt. Beim Überqueren der Spuren entscheide ich mich nach Gefühl für den am tiefsten ausgelaufenen und steinigsten Weg…und behalte Recht. Ich bin tatsächlich genau zwischen durch marschiert. 3 Stunden später sitze ich müde im Wärdshus bei einem kochend heißen Kaffee und bin sehr zufrieden. So schnell kann’s gehen, denke ich nachdenklich.

Jedes Jahr laufen Zigtausende diesen fantastischen Weg und kommen i.d.R. ohne Probleme gut zurecht. Passende Kleidung, gute Ausrüstung, sich orientieren zu können sind hier oben Grundlagen. Meist alle 20 km findet sich eine bemannte Hütte des STF, des Lanstyrellsen oder einer samischen Organisation und auch oft ein Windschutz, der zur kurzen Einkehr einlädt….zwischendrin ist man dann sein eigener Guide.

Kochen, sich aufwärmen und weiter geht’s…. Die gute Sitte des kameradschaftlichen, selbstverständlichen Zusammenrutschens und des „nasse Rucksäcke bleiben draußen“ wird weiterhin sehr geschätzt und gelebt. Übernachten kann man nur im Notfall, Eigenverantwortung wird groß geschrieben.

Weglos trekken

Besonders bei schlecht Wetter abseits der begangenen Wege braucht es Erfahrung. Heute fliegt auch der abgebrühteste Buschpilot nicht mehr, Elchjäger und selbst die Sami, die um diese Jahreszeit ihre Rentiere mit Quad und Hubschrauber treiben, bleiben dann zuhause. Aufmunternd erinnerte mich der Wirt im Wärdshus bei meinem Abmarsch:  Don’t break your legs…nobody will come and take you out in this weather for a week! Auch die Fjällrädning, als Äquivalent zur Bergwacht in den Alpen steht nicht per se abrufbereit, wie z.B. in Berchtesgaden. Rettung ist hier kein eingekaufter Dienstleistungsautomatismus und dauert wesentlich länger als daheim! Die Erwartung, dass man sich um sich selbst kümmern kann, ist höher. Und es wird eigentlich auch kaum drüber geredet. Sachte gehen, Pausen machen, Wetter checken, gut Essen und Schlafen – dann wird’s ein Schuh! Sich im Notfall unaufgeordert zu helfen, ist hier normal. Wenn es im Fjäll regnet, wird aus einem Bach schnell ein echtes Hinderniss, das Moor wird mooriger…und der auskühlende Wind spielt auch eine wichtige Geige. Fjälltrekking braucht Zeit, Flexibilität ebenso, wie Planung und Ausdauer.

Bild: Christoph Maretzek

In einem trockenen Sommer lassen sich Wollgrasfelder gut queren – im normalen oder gar Nassen ist das oft keine gute, weil nasse Idee…! Entlang von Wasserläufen finden sich auch in höheren Lagen noch Birkenbäume. Feuer machen ist also erstens Luxus und zweitens schwer möglich, da es kaum liegendes altes, totes Holz gibt, dass gemäß Allemansrätaten genutzt werden darf. In tieferen Birkenwäldchen gelingt das leichter.

Für die Kocherei lohnt sich der legendäre Trangiaspirituskocher oder solch ein winziger Gasbrenner, wie ich in dieses Jahr erstmals teste. Das Rauschen stört mich, aber er ist zügig und macht seinen Job sparsam. Abzüglich der Kameraausrüstung und des Luxus von Lesestoff kommt man als normal anspruchsvoller Trekker gut an seine 20-22 Kg für eine Woche Solotrekkingtour. Ultralightfreunde schaffen mit 10 Kg auch mal weniger – jedoch ist das Geschmackssache. Ich koche gerne richtig und bin bereit dafür mehr zu tragen, teures Alutütenfutter ist meines nicht. Ich ziehe auch ein geräumigeres Zelt vor. Fast 40 Jahren Wind und Wetter, Rucksacktragegenuss und am Boden schlafen, als Privatier ebenso, wie als Gebirgsoldat, machen sich dann doch mal bemerkbar. Und so ist z.B. ein bisschen mehr bequemes Rückenstrecken morgens beim Anziehen sehr angenehm…..und mit Training im Vorfeld gerät die Tour zur Wohltat.

Bild: Christoph Maretzek

Überhaupt das Zelt…kein Plastikzelt ist ohne Kondenswasser zu haben. Einige haben mehr, andere weniger Lüftung. Da hilft morgens ein bereit liegendes kleines Wischtuch, um nicht tropfgeduscht zu werden. Die Isomatte sollte robust sei und Flickzeug gehört an Bord. Im Baustoffhandel gibt es ein hölleklebendes Dachdeckerisolierklebeband…damit bekommt man nahezu alles in Sekunden dicht. Stiefel und Gamaschen ergänzen sich prima und atmungsaktive Kleidung erleichtert einiges. Handschuhe, Mütze, Handy und Stirnleuchte gehören auch im Sommer immer ins Gepäck.

Leben in Fjäll – Solo unterwegs

Bild: Christoph Maretzek

Wer bei strahlendem Sonnenschein die weiten und höchsten Lagen erklommen hat und sich weitab von allem weiß, wird Trekkingfreude besonderer Art empfinden. Im Gegenzug kann Schlechtwetter in der Einöde recht hart werden und Solotrekking ist an sich anspruchsvoller. Dafür belohnt man sich selber mit Stille und Naturgenuss besonderer Güte und riskiert dabei natürlich auch mehr. Einen GPS-Tracker oder einen Notsignalgeber mitzuführen, ist weit verbreitet. Trotzdem können Tage vergehen, bis ggf. Hilfe eintrifft. Wie weit man geht, entscheidet jeder selber. Ich bereite mich vor und laufe ohne Back up. Klar, die Kontroverse im Denken zu“Sicherheit“  ist vorprogrammiert…wo aber steht geschrieben, dass nur weil alle es tun, man es auch so macht…? Sich den Luxus “No Back-Up“ für die eigenen Touren (nicht für geleitete Touren!) zu leisten, heißt dann auch, nicht zu jammern, wenn es mal rauh oder eng wird. Wer Solotrekking nur kann, wenn andere ihn dann „mal eben“ retten oder auf den Helikopterretter pocht, der hat insbesondere auf Solotouren abseits der Wege schlicht nichts verloren. Für Trekkingeinstieger empfiehlt es sich, es langsam anzugehen. Sarek, Winter oder abseits der Wege ohne Erfahrung ist keine Option für den Anfang.

Bild: Christoph Maretzek

Das Training und die Vorbereitung sind Teil der Reise..und wer mit zunehmender Erfahrung nicht abhebt oder gar leichtsinnig wird, kommt meist gut zu Rande. Achtung: Pech kann aber jederzeit eintreten… Vorbereitendes (Planungs)-Worst-Case-Denken kann dabei sehr vieles verhindern……

Der wichtigste Grundatz, den auch die schwedischen Soldaten für hier eingebleut bekommen, lautet: „Bleib trocken. Schwitze deine Klamotten nicht voll und habe immer trockene Reserven im Rucksack. Wenn nicht nötig, marschier nicht im Regen.“ D.h. auch, sich nicht in Plastik zu gewanden, wenn es nicht nötig ist, sondern eher leicht geschürzt zu laufen, ohne bei jedem versprengten Regentropfen Goretexvollschutz anzulegen……die Abwägung, sich rechtzeitig umzukleiden, ist das Ah und Oh und erleichtert das Leben im steten, leichten Wind sehr. Und rechtzeitig mit Leukotape abzukleben, bevor es Blasen gibt, verhindert diese fast sicher. Gründliche Fußpflege (waschen, schmieren) ist ein Muss.

Das Wasser kann i.d.R. fast ohne jede Sorge aus jedem sauberen Rinnsall direkt und ohne stundelanges pumpen, filtern und chemisch aufbereiten genossen werden. In leicht windigem Gelände steht das Zelt gut und mückensicher, wobei ein einheimisches Präparat auch im frühen Herbst nach den ersten Frösten stets dabei sein sollte! Ein fester Stock in Körperlänge hilft, sicher und stabil zu laufen.  Bei Flussquerungen sind Übung, Ruhe und Augenmaß nötig und für den Notfall sollte man sich basismedizinisch auskennen. Und trocken bleiben ist besser als wieder trocken werden müssen…..!

Bild: Christoph Maretzek

Ich gönne mir nun noch einen Kaffee, bestaune das Panorama vor der Haustür und freue mich auf die kommenden 20 Jahre. Bis 70 Trekking ist mein festes Ziel…mindestens. Und am liebsten würde ich dann hier draußen den letzten Koffer packen. Mit der Vorführung des deutlich abgespeckten Leichtmaterials zweier junger Franzosen haben sich heute interessante Aspekte zu leichtgewichtigerem Trekking für alte Säcke ergeben. Mit 50 ist man nur in der Werbung ein Best-Ager…hier draußen ist man als Silberpappel oder Blankrübe i.d. R. ein Senior Trekker! D.h. man muss sich eben zwingend besser vorbereiten als mit 20…wenn dies auch oft gerne ignoriert wird. Herz, Kreislauf, Knochen sind eben auch so alt..da lohnt sch eine gute Vorbereitung. Insbesondere die Planungen der jungen Kerle für diverse Fälle waren spannend. Das ist zu Hause ein paar Stunden Recherche wert….22 oder 15 Kg, da lohnt sich ein Blick!

Weltfremde Männergedanken…?

Wer weiß…..

Über den Autor

Christoph Maretzek

Christoph Maretzek

Christoph “Zeck“ Maretzek, DiplSozPäd (FH), Jahrgang 1967 ist als leidenschaftlicher Naturfreund seit fast 40 Jahren zu Fuß, mit dem Kanu oder auf Ski, oft auch solo unterwegs. Er ist u.a. als Bergwanderführer (A), Trekking-/WildernessGuide und KanuGuide ausgebildet. Als langjähriger Tourenleiter und Instructor gibt er heute mit Leidenschaft seine Erfahrung und Können in der Guide-Academy-Europe (GAE) weiter. 2003-2018 war er u.a. als Ausbilder und Ausbildungsleiter im damaligen Internationalen Wildnisführerverband (IWV e.V.) in der Wildnisführerausbildung, sowie langjährig als Ausbilder in der Gebirgstruppe der BW tätig. In der von ihm gegründeten Guide Academy führt er mit einem Team von ausgebildeten Spezialisten und geschulten Guides u.a. auch die weiterentwickelten Ausbildungen zum TrekkingGuide, WinterGuide etc. durch. Guides, Privatiers, Teams und Gruppen können sich unter http://trekk-n-guide.eu/ informieren und an Ausbildungen, Trainings und Seminaren teilnehmen.

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