Können Sie sich vorstellen, dass Chuck Norris Tagebuch führt? Nein? Warum eigentlich nicht? Tagebücher schreiben hat einige Vorteile. Leonardo da Vinci, Albert Einstein, Ernest Hemingway – Die meisten Größen der Geschichte führten ein Tagebuch, um ihre Gedanken niederzuschreiben und für das spätere selbst und die Nachwelt zu erhalten. Ein Erfahrungsbericht mit Leuchtturms “5 Year Memory Book” von Sven Schabos.

Ich bin ein Mann und Männer schreiben kein Tagebuch. So dachte ich 45 Jahre lang. Das Äußerste war, dass ich einige Reiseberichte in Notizbüchern festgehalten habe. Dann fiel mir vor einigen Monaten das „Some lines a day – 5 Year Memory Book“ (Affiliate-Link) der Firma Leuchtturm1917 bei einem Versandhändler ins Auge.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Buchrücken

Ich fand die Idee irgendwie klasse, habe mir eins bestellt und direkt in eine Schublade gelegt. Die Idee ist cool, aber Männer schreiben ja kein Tagebuch, sprach der „männliche“ Teil in mir und hatte sofort rote Notizbücher mit goldener „Mein Tagebuch“-Prägung und kleinen goldenen Schlössern im Sinn, in denen Mädchen ihre kleinen und großen Geheimnisse aufschreiben. Die Idee war vergessen. Für einige Monate.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Ganz schön dick

Ich habe dann relativ viele Bücher und Artikel über Selbstmanagement, Minimalismus, Mindful Leadership, etc. gelesen. Halt so richtig männliche Themen. Nicht so’n Kram wie Autos, Motorräder und Outdooraktivitäten…, will sagen, ich habe mich mit mir und meinem Daseinszweck auseinandergesetzt. In einem der Bücher schrieb der Autor, dass er sein Lebensziel klar definiert hätte.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Die erste Seite

Er möchte im Alter seinen Enkelkindern Geschichten von seinen persönlichen Begegnungen mit glücklichen Menschen erzählen. Ich finde diese Vorstellung bis heute sehr beeindruckend und inspirierend. In einem anderen Buch las ich, dass der Autor für einen tiefen und ruhigen Schlaf empfiehlt, abends, vor dem Schlafengehen, mindestens ein positives Ereignis des Tages aufzuschreiben, um dann mit positiven Gedanken einzuschlafen. Klang irgendwie spannend für mich.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Aufgeschlagen

Im Februar 2019 war ich dann mit Thilo, dem Gründer dieses Online-Magazins, auf der Paperworld. Wir besuchten auch den Stand von Leuchtturm 1917. Und dort erinnerte ich mich wieder an meine Erwerbung, das Leuchtturm 1917 „Some lines a day – 5 Year Memory Book“. Und jetzt schreibe ich diesen Bericht (Erfahrungsbericht), wie ich, ein Mann, täglich Tagebuch schreibe.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Aufgeschlagen mit dem Aero

Ein paar Fakten

Das Leuchtturm 1917 „Some lines a day – 5 Year Memory Book“ gibt es in aktuell 4 Farben (schwarz, rot, hellblau und petrol). Das Buch hat einen Hardcover Einband und das Papier ist von bestechender Leuchtturm-Qualität, und vor allem sehr Füllfederhalter-freundlich, was für mich sehr wichtig ist, da ich ausschließlich mit Füllfederhaltern schreibe.

Den Kopf jeder Seite ziert ein Datum. Und jede Seite ist in fünf, untereinander liegende Segmente aufgeteilt, die alle mit „20..“ beginnen, so dass man die jeweilige Jahreszahl individuell ergänzen kann. Das Buch hat zwei Lesebänder und ein Verschlussgummi. Alles in allem ist es sehr hochwertig verarbeitet, was mir persönlich bei Notizbüchern sehr wichtig ist, um mit Freude darin zu schreiben.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Detail 1

Ich machte mich nach der Paperworld also auf die Suche nach meinem Exemplar, kramte es aus einer meiner Schreibtischschubladen hervor und schrieb direkt meinen ersten Eintrag. Jeden Abend setzte ich mich kurz hin, um einige Zeilen niederzuschreiben. Zeilen über Ereignisse des Tages. Ereignisse im Job, Ereignisse in der Familie und Erlebnisse aus der Freizeit. Auch Gedanken finden mittlerweile ihren Platz in den Zeilen. Und manchmal auch nur ein einziges Wort. So wurde das Schreiben ins Tagebuch in den vergangenen Wochen ein lieb gewonnenes Ritual.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Detail 2

Und für alle echten Männer da draußen: Es ist großartig! Es macht Spaß! Es entschleunigt! Und es schafft eine große Vorfreude darauf, in den kommenden Jahren die Ereignisse am selben Tag zu vergleichen. Meine Frau und ich lesen bereits jetzt, nach wenigen Wochen, immer wieder darin. Und es ist eine große Freude. Der coolen Idee von Leuchtturm 1917 sei Dank.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Detail 3

Und ab und an denke ich daran, wie später unsere Enkelkinder in einer Kiste auf dem Dachboden mein Leuchtturm 1917 „Some lines a day – 5 Year Memory Book“ (vielleicht werden es auch mehrere) finden, darin lesen und feststellen, dass ihre Großeltern ein glückliches und zufriedenes Leben geführt haben. Ein schöner Gedanke.

Some lines a day – 5 Year Memory Book - Die Einstecktasche

„Gute Nacht John Boy.“ – „Gute Nacht Elizabeth.“

Schreibt Tagebuch Männer! Wer, wenn nicht wir selbst wird unsere „Heldentaten“ aufschreiben, um sie für unsere Nachkommen festzuhalten? Glaubt mir und probiert es aus. Und das Leuchtturm 1917 „Some lines a day – 5 Year Memory Book“ ist dafür perfekt.

Wem der abgebildete Füllfederhalter gefällt, der das ist das Modell “Aero” der Firma Diplomat. Hier haben wir über ihn geschrieben.

Lust, mehr über Leuchtturm1917 und den Produkten zu erfahren? Hier geht’s lang:

Wollen Sie sehen, wer das EXIMUM Weihnachts-Giveaway 2018 noch unterstützt hat? Dann schauen Sie sich doch mal die Bimbesbox oder Böker Messer an!

All photos By Thilo Heffen

Der Autor: Sven Schabos

Sven Schabos ist ein sehr guter Freund des Herausgebers und Liebhaber und Nutzer von Füllfederhaltern. Und er erzählt anderen gerne von Dingen die er mag und von denen er glaubt, dass auch andere sich dafür begeistern könnten oder sollten.

Im Alltag ist er Dompteur in Beruf und Familie.

Wir schreiben hier über das „Some lines a day – 5 Year Memory Book“. Weil es uns gefällt. Weil es qualitativ hochwertig ist. Weil wir es ganz einfach klasse finden. Deshalb freuen wir uns, dass Leuchtturm1917 bei unserem Weihnachts-Giveaway 2018 mit an Bord war. Wer es Werbung nennen will, bitteschön! Wir nennen es nichtsdestotrotz unsere ehrliche und unverfälschte Meinung!

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