Heldbergs - Richtig gutes Zeug

Wir alle konsumieren. Ob selten oder oft, qualitativ hochwertig oder billig, nachhaltig oder scheißegal: Keiner von uns kann sich dem Konsum ganz entziehen! Wie gut dass es da Alternativen zu den billig hergestellten Massenartikeln gibt. Und diese Alternativen werden der immer weiter um sich greifenden Konsumkritik und dem Wunsch nach Qualität endlich gerecht. ONDURA – durable goods ist so eine Marke. Und der kreative Kopf und Firmengründer dahinter ist selbst alles andere als Durchschnitt.

Leens Jan Ondra strahlt eine angenehme Ruhe aus. Inmitten des Gewusels steht er mit Kunden und Interessenten zusammen und nimmt sich -während sein Bruder die Stellung am Stand hält- Zeit zum erklären und beraten. Ich treffe die Beiden auf dem New Heritage Festival 2018 in Düsseldorf, der perfekten Umgebung für die Produkte von ONDURA.

ONDURA – durable goods

Hinter der Marke steckt Leens, der diesen Ein-Mann-Betrieb 2013 in Bünde gegründet hat. Mit seiner Manufaktur hat er es sich zum Ziel gesetzt, Haltbarkeit, Funktionalität, zeitloses Design und traditionelle Handwerkskunst “Made in Germany” zusammenzubringen.

Anfänglich mit einem überschaubaren Angebot klassischer Lederprodukte, hat ONDURA seine Produktpalette mittlerweile ganz schön erweitert. Und immer noch geht alles durch Leens’ Hände, denn nichts verlässt das Haus, ohne dass er es persönlich abgesegnet hat. Damit ist das höchste Maß an Kundenzufriedenheit sichergestellt. Ich selbst kann mich in Düsseldorf am Stand von der Hochwertigkeit der Produkte überzeugen: Hervorragend gearbeitete Nähte, tolle Haptik und der Geruch des Leders… Sie wissen was ich meine!

ONDURA bezieht, wenn möglich, alle Materialien lokal bzw. aus der Umgebung. Deshalb kommt z.B. ausschließlich pflanzlich gegerbtes Leder aus kleinen Gerbereien der Region zur Verwendung. Das gilt für die Biker Geldbörse ebenso wie für die Gürtel oder die Rider Handschuhe, ganz nach dem Motto “Think global, buy local“.

Der Kopf dahinter

Ursprünglich kommt Leens beruflich aus einer ganz anderen Ecke: Nach seiner abgeschlossenen Lehre als Zimmermann studierte er erfolgreich Modedesign an der renommierten Kunsthochschule Weißensee. Allerdings hielt er es danach nur ein paar Jahre als Designer in der “Fast-Fashion”-Industrie aus. Die Liebe zu echten, zu nachhaltigen und haltbaren Dingen wuchs und konnte in diesem Umfeld nicht befriedigt werden. Es wurde Zeit für Veränderung.

Inspiriert wurde er von seinem alten Pfadfinder Messeretui, das -aus rein pflanzlich gegerbtem Rindsleder- nach 20 Jahren schon gehörig Patina angesetzt hatte, trotzdem aber mit der Zeit immer schöner geworden war. Die Entscheidung, genau solche Qualitätsprodukte herzustellen -besonders langlebig und dazu authentisch- wurde geboren.

Als jemand, dem Taten lieber sind als Worte, machte sich Leens kurzerhand selbstständig. 10 Jahre, die er in einem 6 m² großen, umgebauten Hanomag A-L 28, Baujahr 1966, lebte, gewöhnten ihn an einen minimalistischen Lebensstil, in dem Qualität natürlich vor Quantität kommen musste. Leens’ Sinn für langlebige Produkte wurde geschärft und er hatte endlich den kreativen Freiraum, den er für die Umsetzung seiner eigenen Ideen brauchte.

Gegen billigen Konsum

Heute erstreckt sich die Produktpalette, die mit den Jahren gezielt und gemäß den eigenen Qualitätsvorstellungen erweitert worden war, nicht nur über die verschiedenen Lederaccessoires. Auch Taschen, Textilien und Messer gehören mittlerweile zum Angebot und gewinnen eine immer größer werdende Fangemeinde.

Ich selbst liebäugle schon seit einiger Zeit mit dem von der Firma OTTER-Messer hergestellten Taschenmesser im ONDURA Pancake Holster. Aber es ist ja bald Weihnachten…

Auch der Card-Neckholder, eine ziemlich gelungene Umsetzung des Brustbeutel-Prinzips sieht im ONDURA-Design plötzlich um einiges cooler aus. So cool, dass sogar ich ihn tragen würde!

Bleibende Eindrücke

Das New Heritage Festival ist für diesmal vorbei, was aber bleibt ist das Bild, den ONDURA und Leens hinterlassen haben. Ich bin immer wieder von Menschen beeindruckt, die ihre beruflichen Ziele nicht des Geldes oder der Karriere wegen verfolgen, sondern eine Vision haben und im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten das große Ganze ein kleines Stückchen besser machen wollen.

Nicht zuletzt aus diesem Grund kann ich ONDURA jedem nur wärmstens ans Herz legen.

Wer mehr ONDURA möchte, bitteschön:

Wollen Sie sehen, wer unser EXIMUM Weihnachts-Giveaway 2018 noch unterstützt? Dann schauen Sie sich doch mal Heldbergs oder Beyer’s Oil an!

Wir schreiben hier positiv über ONDURA – durable goods. Und das ist so weil wir uns selbst von der Qualität der Produkte überzeugen konnten. Wir freuen uns sehr dass ONDURA dieses Jahr bei unserem Weihnachts-Giveaway mit an Bord ist. Nennen Sie es Werbung wenn Sie wollen! Wir nennen es cool!

Über den Autor

Thilo Heffen

Thilo Heffen

Nach dem Dienst als Soldat für die NATO im Ausland, Studium, verschiedenen Jobs, dem Versuch der Selbstständigkeit sowie Führungspositionen im Management verschiedener internationaler Konzerne kam mir die Erkenntnis, dass man nur selbst das eigene Leben lebt und die Qualität deshalb im Vordergrund stehen sollte. Und genau das soll sich auch in den Artikeln auf EXIMUM widerspiegeln.

Nebenbei studiere ich jetzt endlich Journalismus, kümmere mich viel um meine Familie, treffe Freunde, bin auf dem Weg zu meinem Wunschgewicht und mache generell mein eigenes Ding.

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